Gemeinsame Aktion des Kirchenkreises: Friedensläuten und Friedensgebet

By Kiessli – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=93586098

Am 10. März genau um 10:00 Uhr soll ein Friedensläuten und ein Friedensgebet als gemeinsame Aktion der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg und Moers zusammen mit den katholischen Stadtbekannten Duisburg und Moers an die Demonstrierenden in Russland sowie der Friedensstifter*innen erinnern. Auch unsere Gemeinde in Duisburg Beeck beteiligt sich daran.

Als am 24. Februar Wladimir Putin seinen Truppen den Befehl zum Angriff auf die Ukraine gab, gingen bereits wenige Stunden später, etwa um 10 Uhr, die ersten Demonstrantinnen und Demonstranten in Russland auf die Straße, um gegen die Kriegspolitik ihres Präsidenten zu demonstrieren. Sie wurden festgenommen. Seitdem setzen trotz Verbots Mutige durch ihre Demonstrationen immer wieder öffentlich Zeichen gegen den Krieg. 

Zwei Wochen später, am 10. März 2022 sollen um genau 10 Uhr, der Stunde der ersten Demonstrationen vor zwei Wochen, in vielen Kirchen Duisburgs, Dinslakens, Moers und am Niederrhein möglichst viele Glocken läuten. Zudem werden in den Städten Kirchenhäuser beiden Konfessionen an zentralen Orten geöffnet sein, wo das Gebet dann in Gemeinschaft gesprochen werden kann: In der Duisburger Innenstadt sind das die Karmelkirche und die Salvatorkirche.

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Vorbild für alle, die unbürokratisch helfen: Sankt Martin

„Gut, dass es solche Typen gibt!“ sagt Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, in einem Kurzvideo über den römischen Soldaten und späteren Bischof, um den es am Martinstag geht.

Hier ist der Redetext:

„Sankt Martin war ein römischer Soldat, später ein Bischof. Seine Geschichte ist weltbekannt: Es ist ein eiskalter Tag. Vor dem Stadttor sitzt ein Bettler. Martin kommt mit seinem Pferd vorbeigeritten. Er handelt ohne nachzudenken, zerteilt seinen warmen Mantel und rettet dem Bettler sein Leben. Was ich bisher nicht wusste: Martin bekommt für seine Wohltat sogar eine Strafe. So erzählt man es sich jedenfalls. Der Grund: Mit seinem Mantel hatte er Staatseigentum zerstört. Typisch. Der heilige Martin wird so zum Vorbild für alle, die unbürokratisch helfen. Einfach nur, weil sie die Not sehen. Auch, wenn sie dadurch vielleicht einen Nachteil haben. Gut, dass es solche Typen gibt!“

Präses ruft zu Gebet und Spenden für die Opfer der Unwetter-Katastrophe auf

Dr. Thorsten Latzel, Präses der evangelischen Kirche im Rheinland – Foto: Dominik ‚Asbach – Quelle: EKIR.de

Angesichts der Unwetter-Katastrophe in der Nacht zum heutigen Donnerstag, die auch Gebiete der Evangelischen Kirche im Rheinland getroffen hat, hat Präses Dr. Thorsten Latzel seiner Bestürzung Ausdruck verliehen. Nach Posts bereits am Vormittag in den sozialen Medien und in seinem Blog hat er sich jetzt auch in einer Videobotschaft geäußert – und ruft zu Spenden auf.  

„Ich bin tief erschüttert von den schrecklichen Bildern und Nachrichten, die uns aus den verschiedenen Gemeinden in den vergangenen Stunden erreichen. Menschen kamen ums Leben oder sind vermisst, Helfer starben dabei, wie sie anderen Menschen das Leben retten wollten, Häuser wurden überschwemmt, Menschen haben ihr Hab und Gut verloren“, sagt Präses Dr. Thorsten Latzel. Die alten Worte aus Psalm 69 bekämen im Augenblick eine ganz neue Brisanz. Dort heiße es: „Gott, hilf mir, denn das Wasser steht mir bis zur Kehle. Ich stecke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist!“

Beten, spenden – und dem Nachbarn helfen

Weiter appelliert der leitende Geistliche der rheinischen Kirche: „Ich rufe alle Christinnen und Christen auf: Beten Sie für die Menschen, die im Augenblick so schrecklich leiden müssen. Spenden Sie: Wir haben ein Spendenkonto eingerichtet, um den Betroffenen zu helfen. Und stehen Sie als Nachbarinnen und Nachbarn einander bei, wo immer Sie es im Augenblick können.“

Fürbitte für Betroffene, Trauernde und Nothelfer

Auch in einem Fürbittengebet erinnert die Evangelische Kirche im Rheinland an die Betroffenen, die jetzt Hilfe brauchen. Sie gedenkt derjenigen, die um Angehörige trauern, und richtet den Blick auf all die Männer und Frauen, die derzeit an ihre Grenzen gehen, um anderen zu helfen.

Bilder und Berichte aus der rheinischen Kirche auch auf ekir.de

Es seien furchtbare Bilder und Berichte, „die wir aus vielen Teilen unserer Landeskirche erhalten“, schreibt Präses Dr. Thorsten Latzel in seinem Blog. Zum Beispiel aus dem bergischen Leverkusen: „Uns hat es ordentlich erwischt“, sagt Dr. Anika Distelrath-Lübeck, Baukirchmeisterin der Evangelischen Kirchengemeinde Opladen. So stehe die Kirche am Bielert bis zu den Altarstufen mit Wasser und Schlamm voll. „Ich war selbst vor Ort und stand bis über den Bauchnabel im Wasser“, schildert sie die Situation. Betroffen sei auch das Gemeindehaus nebenan, wo der Keller unter Wasser steht. „Unser Kindergarten ist ebenfalls vollgelaufen, genauso wie das Verwaltungsgebäude.“ Aus Leverkusen ebenso wie aus weiteren von den Fluten betroffenen Orten auf dem Gebiet der rheinischen Kirche ist bei ekir.de zu lesen – die Berichterstattung wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.

Corona-Andacht: Das Kreuz mit dem Kreuz …

Autor. Twitters Open Emoji Lizenz:Creative Commons Attribution 4.0 (CC BY 4.0). 

Warum reicht es eigentlich nicht, sich im Glauben an der Bergpredigt und den Gleichnisse Jesu zu orientieren? Die Wundergeschichten sind ja schon schwer zu verstehen, aber dass Jesus am Kreuz gestorben ist und dann wieder auferweckt wurde, das sprengt alles Vorstellungsvermögen unserer modernen und aufgeklärten Zeit und es widerspricht außerdem allen unseren Erkenntnissen. 

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Gemeindeleben: Nach und nach belebt sich alles wieder

Foto: Tijmen Aukes

Langsam kehrt das Leben in unserer Gemeinde zurück. Schon 6 x konnten wir inzwischen wieder in unserer Kirche „live“ Gottesdienst feiern. Für alle, die sich noch nicht trauen, die nicht mehr genug Kraft haben oder die erst zu spät aufstehen, um die Kirche persönlich zu besuchen, werden alle Gottesdienste aufgezeichnet und sind jeweils ab nachmittags auf dieser Seite zu sehen.

Am vergangenen Sonntag gab es nach dem Gottesdienst zum ersten Mal wieder „Kirchen-Kaffee“ draußen vor dem Haupteingang an Stehtischen. Auch eine Trauung und Taufen konnten bereits in der Beecker Kirche gefeiert werden. Erste Schritte zur Normalität sind also schon gemacht. Ins Gemeindezentrum am Ostacker kehrt das Leben ebenfalls zurück. Die Jugendarbeit hat vor etwa vier Wochen wieder begonnen, und auch der Seniorentreff ist wieder geöffnet.

Hier noch einmal zusammengefasst die nächsten Treffen für Erwachsene und Senioren im Gemeindezentrum Markuskirche, Ostackerweg 75: 

Bibelkreis: am 13. Juli von 18:00 bis 19:30 Uhr

Frauenhilfe Bruckhausen/Ostacker: am 14. Juli und am 28. Juli jeweils von 15:00 bis 17:00 Uhr 

Montagsfrauen: am 19. Juli und am 2. August jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr

PC-Kurs für Senior*innen: am 21. Juli und am 4. August jeweils von 14:00 bis 15:30 Uhr

Spielenachmittag: am 21. Juli und am 4. August jeweils von 15:00 bis 17:00 Uhr

Kirchenchor: ab dem 23.08. wieder regelmäßig Montags, Beecker Kirche, 20:00 Uhr 

Voraussetzung zur Teilnahme: Nachweis über vollständige Impfung, Genesung oder aktuellen Test.

Unser Friedhof Lange Kamp ist und bleibt auch in Zukunft für alle Bestattungsformen geöffnet. Leider verweisen nicht alle Bestattungsunternehmen auf die aktuellen Möglichkeiten einer Beisetzung. Informieren Sie sich bitte auf der Webseite oder rufen Sie an: 0203 – 29 51 35 33.

Ihr Pfarrer i. R. Tereickes