Viertes Hamborner Orgelkonzert: Back to Barock

Evelyn Ziegler: Photo: EvelynZiegler.de

Auch beim vierten Abend in der der Reihe der sommerlichen Konzerte in der Hamborner Friedenskirche erwartet die Musikfans am 28. August um 20 Uhr ein spannendes Programm: Es gibt ein Wiedersehen und –hören mit Sopranistin Evelyn Ziegler. Sie musiziert diesmal zusammen mit Stefan Boots, Flöte, Friedemann Pardall (Cello) und Rolf Hennig-Scheifes (Orgel).

Als Ensemble „Usignolo sul Reno“ nehmen die drei das Publikum mit auf eine „Reise in die Zeit des Barock“, so der Titel des Programms. Infos zur Künstlerin Evelyn Ziegler gibt es im Netz unter www.frauziegler.de.

Beim nächsten Konzert, am 4. August ist ebenfalls um 20 Uhr Mathias Mück, Domkapellmeister am Dom zu Magdeburg, mit seinem Orgelspiel zu Gast in der Friedenskirche. 

Zu allen Konzerten der Reihe haben je maximal 70 Personen Zutritt – mit Beachtung von Abständen, Hygieneschutzmaßnahmen und der Maskenpflicht. Der Eintritt kostet pro Person 10 Euro; Voranmeldungen sind erforderlich; das Kartentelefon (0157-39359312) ist werktags von 15 bis 17 Uhr erreichbar; zu anderen Zeiten bitte auf die Mailbox sprechen, denn Konzertinteressierte werden zurückgerufen. Infos zur Gemeinde gibt es sie im Netz unter http://www.friedenskirche-hamborn.de.

Einladung zum Gedenken an die Flutopfer: Glocken und Gebet

By Kiessli – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=93586098

Angesichts von Leid und Not, die die Flutkatastrophe über viele Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gebracht hat, ruft die Evangelische Kirche im Rheinland zu einem Zeichen des Zusammenhalts auf: Zum Glockenläuten und zum Gebet. Zudem bietet die EKIR auf ihrer Startseite ab 18:00 Uhr eine virtuelle Andacht an.

Wir als Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck werden am Freitag, den 23. Juli, um 18:00 Uhr die Glocken läuten lassen und solidarisieren uns damit mit der Aktion der EKD sowie der Evangelischen Kirche von Westfalen.

„Lassen Sie uns gemeinsam hörbar machen, dass wir uns gegenseitig unterstützen, füreinander beten und uns in der Nachfolge Christi gegen die zerstörerischen Mächte des Chaos stemmen“, schreibt Präses Dr. Thorsten Latzel in einem Brief an Mitchristinnen und Mitchristen.

Die Fluten als widergöttliche Chaosmächte – oder: Christus im Schlamm

. Theologische Gedanken zur Überschwemmung von Präses Dr. Thorsten Latzel

Dr. Thorsten Latzel, Präses – Photo: Ekir.de

Mich erreichen aktuell Anfragen wie: „Ist die Überschwemmung nicht ein Gerichtshandeln Gottes, mit dem er uns zur Umkehr rufen will?“ Um klar zu antworten: Nein! Ich halte solche Deutungen für theologisch schief, logisch kurzschlüssig und hochproblematisch. Oft verbinden sich solche Interpretationen mit bestimmten Werturteilungen, worin die „Unmoral“ unserer Gesellschaft im Allgemeinen oder der Kirche im Besonderen bestehe.

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Digitaler Klageraum: Trauer und Fürbitten im Netz

Photo: Rolf Schotsch

Nach verheerenden Unwettern in der Nacht zu Donnerstag, 15. Juli, die in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen auch Gebiete der Evangelischen Kirche im Rheinland getroffen haben, ist die Not bisweilen unaussprechlich. Deshalb hat die rheinische Kirche jetzt einen digitalen Klageraum eingerichtet – für Sorgen, Bitten, Trauer, aber auch für Anteilnahme.

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Präses ruft zu Gebet und Spenden für die Opfer der Unwetter-Katastrophe auf

Dr. Thorsten Latzel, Präses der evangelischen Kirche im Rheinland – Foto: Dominik ‘Asbach – Quelle: EKIR.de

Angesichts der Unwetter-Katastrophe in der Nacht zum heutigen Donnerstag, die auch Gebiete der Evangelischen Kirche im Rheinland getroffen hat, hat Präses Dr. Thorsten Latzel seiner Bestürzung Ausdruck verliehen. Nach Posts bereits am Vormittag in den sozialen Medien und in seinem Blog hat er sich jetzt auch in einer Videobotschaft geäußert – und ruft zu Spenden auf.  

„Ich bin tief erschüttert von den schrecklichen Bildern und Nachrichten, die uns aus den verschiedenen Gemeinden in den vergangenen Stunden erreichen. Menschen kamen ums Leben oder sind vermisst, Helfer starben dabei, wie sie anderen Menschen das Leben retten wollten, Häuser wurden überschwemmt, Menschen haben ihr Hab und Gut verloren“, sagt Präses Dr. Thorsten Latzel. Die alten Worte aus Psalm 69 bekämen im Augenblick eine ganz neue Brisanz. Dort heiße es: „Gott, hilf mir, denn das Wasser steht mir bis zur Kehle. Ich stecke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist!“

Beten, spenden – und dem Nachbarn helfen

Weiter appelliert der leitende Geistliche der rheinischen Kirche: „Ich rufe alle Christinnen und Christen auf: Beten Sie für die Menschen, die im Augenblick so schrecklich leiden müssen. Spenden Sie: Wir haben ein Spendenkonto eingerichtet, um den Betroffenen zu helfen. Und stehen Sie als Nachbarinnen und Nachbarn einander bei, wo immer Sie es im Augenblick können.“

Fürbitte für Betroffene, Trauernde und Nothelfer

Auch in einem Fürbittengebet erinnert die Evangelische Kirche im Rheinland an die Betroffenen, die jetzt Hilfe brauchen. Sie gedenkt derjenigen, die um Angehörige trauern, und richtet den Blick auf all die Männer und Frauen, die derzeit an ihre Grenzen gehen, um anderen zu helfen.

Bilder und Berichte aus der rheinischen Kirche auch auf ekir.de

Es seien furchtbare Bilder und Berichte, „die wir aus vielen Teilen unserer Landeskirche erhalten“, schreibt Präses Dr. Thorsten Latzel in seinem Blog. Zum Beispiel aus dem bergischen Leverkusen: „Uns hat es ordentlich erwischt“, sagt Dr. Anika Distelrath-Lübeck, Baukirchmeisterin der Evangelischen Kirchengemeinde Opladen. So stehe die Kirche am Bielert bis zu den Altarstufen mit Wasser und Schlamm voll. „Ich war selbst vor Ort und stand bis über den Bauchnabel im Wasser“, schildert sie die Situation. Betroffen sei auch das Gemeindehaus nebenan, wo der Keller unter Wasser steht. „Unser Kindergarten ist ebenfalls vollgelaufen, genauso wie das Verwaltungsgebäude.“ Aus Leverkusen ebenso wie aus weiteren von den Fluten betroffenen Orten auf dem Gebiet der rheinischen Kirche ist bei ekir.de zu lesen – die Berichterstattung wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.

“Marimba Prayers” in der Friedenskirche Hamborn

Fumito Nunoya – Foto: Dirk Schelpmeier – Quelle: www.fumitonunyoa.com

Fumito Nunoya ist einer der führenden Marimbisten der heutigen Zeit. Die isolierende Zeit der Pandemie regte ihn zu seinem Musikprogramm „Marimba Prayers“ an, „mit dem ich meine Gedanken, Gefühle und eine Geschichte mit der Hoffnung und den Gebeten verbinden konnte.“ In Rahmen der Sommerlichen Konzerte der Hamborner Friedenskirche lässt er sein Programm dort am 21. Juli 2021 um 20 Uhr erklingen. 

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Segenstankstellen im Alltag: Ich brauche Segen

Die Initiative „Ich brauche Segen“ möchte mitten im Alltag „Segenstankstellen“ aufstellen. Ein goldfarbener Aufkleber mit dem schlichten Satz „Ich brauche Segen“ führt über einen QR-Code, bzw. die Internetseite www.segen.jetzt auf 10 verschiedene Segensworte, die gelesen oder als Audio zugesprochen werden können.

Die Initiative ist aktuell getragen von mehreren evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümern, sowie einigen kirchlichen Verbänden und Gemeinschaften. Weitere Hintergründe und Materialien zur Initiative finden Sie unter www.mi-di.de/materialien/ich-brauche-segen