Weihnachtserzählungen und Kurztexte von der Wolfsburg per Zoom

Keine Kulturangebote im Lockdown? Das heißt auch automatisch keine „Poetischen Weihnachten“, die die Wolfsburg in diesem Jahr anbieten wollte.

Von kaʁstn Disk/Cat – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15120617

Aber dank der Digitalisierung ist auch eine knappe Stunde mit Weihnachtserzählungen und Kurztexten in diesem Jahr möglich. Matthias Keidel, der das Programm zusammenstellte, lädt am Montag, den 14.12.2020 um 19.00 Uhr per Zoom-Link ein: https://us02web.zoom.us/j/81944637192
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Digitale Adventskalender aus Duisburg

Die Stadt Duisburg ist zwar auch bekannt für Krimis rund um den Tatort-Ermittler Horst Schimanski, doch in der Adventszeit wird es eher besinnlich. So wird die Kirchengemeinde Wanheimerort auf ihrem YouTube-Kanal  und auf ihrer Facebook-Seite  vom 1. Dezember bis zum 24. Dezember täglich ein Video-Törchen öffnen. Dabei erwarten die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht zuletzt auch musikalische Beiträge, denn für innovative Ansätze ist Pop-Kantor Daniel Drückes bekannt.

Musikalisch wird es auch beim Adventskalender der Gemeinde Großenbaum-Rahm.  Allerdings ist Musik nur eines der Themen, um die es bei dem Adventskalender geht. Die Gemeinde will sich nämlich an den vielen Tagen im Advent so vielfältig zeigen, wie es auch die Gemeindemitglieder sind. Die  Impulse kommen aus dem Kindergarten, von Pfarrerinnen und Pfarrern und von anderen Gruppen. So gibt es mal ein Lied zu hören, mal einen Text und auch mal ein Bild zum ausmalen oder eine Anleitung zum Basteln.

Die Gemeinde Meiderich hat für seinen digitalen Adventskalender  auch Prominente gewinnen können. Der Satiriker Wolfgang Trepper und die Sängerin Anja Lerch verstecken sind hinter jeweils einem der 24 Türchen. Es wird aber noch nicht verraten hinter welchem. Spannend wird dabei auch sein, ob der bei seinen Auftritten eher rau wirkende Trepper im Advent besinnliche Töne anstimmt.

Quelle: EKIR.de

Warum Advent?

Kampagne der VEM

Kirche feiert.

Auch, wenn das gerade schwierig ist.

Mitten in der Pandemie feiern wir Advent.

Spüren unsere Sehnsucht.

Mitten in der Pandemie feiern wir Weihnachten

Erinnern uns und andere: Gott ist da.

Wir laden dich ein, die Freude zu teilen.

Weihnachtsgottesdienste in Beeck, am Osteracker und in Ruhrort

In diesem Jahr ist wegen Corona alles etwas anders. Daher hier ein kleiner Überblick über das, was wir als Gemeinde für Heilig Abend geplant haben:

15:00 Uhr Beecker Kirche – den Gottesdienst leitet Herr Aukes
17:00 Uhr Beecker Kirche – diesen Gottesdienst leitet Herr Fleckner

17:00 Uhr Open-Air Ostacker – diesen Gottesdienst leitet Herr Klemm
17:00 Uhr Open-Air Ruhrort Neumarkt – den Gottesdienst leitet Herr Tereick

Wir bitten um Anmeldung bis zum 22. Dezember bei unserer
Küsterin Sylvia Winkel, Telefon 0152 23985054. Es herrscht Masken-
pflicht und es wird nicht gesungen.

Die Gottesdienste zum Altjahrsabend und am 01.01. finden wie gewohnt statt.

„Das Leben darf viel stärker mit dem Tod in Berührung kommen“

Frühstücken auf dem Friedhof? Für Pfarrer Sebastian Baer-Henney ist das etwas, das man viel häufiger machen sollte. Denn: „Das Leben darf viel stärker mit dem Tod in Berührung kommen.“ Wie das gelingt, erzählt er bei einem Video-Rundgang über den Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein. Die Gemeinde beteiligt sich an der Initiative Evangelischer Friedhof – Ort der Hoffnung

„Christen verbinden den Tod nicht nur mit Abschied, sondern auch mit der Hoffnung auf ein ewiges Leben“, sagt Sebastian Baer-Henney. Diese Hoffnung auf ein Wiedersehen zeige sich auf dem Friedhof an vielen Stellen: im Mausoleum für den zehnjährigen Otto, auf mit Bibelversen versehenen Bänken und an einem Baum der  Trauer, an dem Friedhofsbesucherinnen und -besucher die Möglichkeit haben, eine Notiz mit Ungesagtem loszuwerden.

Die Spannung zwischen „noch nicht“ und „schon jetzt. Der Friedhof als Ort der Hoffnung sei wichtig, „weil wir Menschen immer in Spannung leben zwischen einem ,Noch nicht‘ und einem ,Schon jetzt‘“, sagt der Pfarrer. „Es ist der Ort, an den täglich Gemeindemitglieder kommen, um ihr Leben mit dem Tod in Einklang zu bringen.“

Quelle: EKIR.de

Traditionen am Totensonntag

Sind die Toten vergessen? Wie erinnerte man sich früher an sie? Alten und neuen Formen der Erinnerung an die Toten gehen Superintendentin Christine Schmid, Museumsleiterin Heike Düselder und der Musiker Hans-Malte Witte bei einem Sonntags-Spaziergang nach. In St. Johannis, im Museum Lüneburg und auf dem Grabfeld der Tobias-Gemeinschaft sprechen sie über Rituale, Bilder, Grabmäler. Hierzu setzt Hans Malte Witte mit musikalischen Improvisationen auf Saxophon passende Akzente.

Maskenpflicht ab dem 23.11. rund um Schulen und Kitas

Photo: Markus Spiske / freeforcommercialuse.net

Die Stadt Duisburg erweitert ab Montag, 23. November, die Maskenpflicht auch auf den Bereich rund um Schulen und Kindertageseinrichtungen. Dies gilt also auch für die Kindergärten unserer Gemeinde.

Für die Nutzer dieser Einrichtungen wird eine Maskenpflicht im direkten Einzugsbereich von 150 Meter festgelegt und über die Einrichtungen direkt an die Betroffenen kommuniziert. Die Regelung soll ab kommenden Montag 0:00 Uhr gelten.

Zudem wird die Nutzung von Spielplätzen in der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr untersagt, weil in dieser Zeit die Orte oft von einzelnen Gruppen zweckentfremdet werden.

Kein Advent ohne lebendigen Kalender in Ruhrort

Photo: Peter Jacques

Schon frühzeitig hatte man sich im Kreativquartier Ruhrort Gedanken gemacht, wie denn wohl unter Pandemiebedingungen der beliebte Lebendiger Adventskalender umsetzbar werden könnte. Plan B sah vor, auf dem obersten Deck des Parkhauses vis á vis des Tausendfensterhauses auf Abstand die tägliche Aufführung kreativer Beiträge zu ermöglichen. Die Parkhausbesitzer unterstützten das Vorhaben begeistert und genehmigten gerne.  Das Hygienekonzept war eingereicht und von den fleißigen Bienen in Gesundheits- und Ordnungsamt genehmigt. Aber wie so viele gute Ideen von der Tagesaktualität im COVID-19-Jahr überholt wurden, sehen die Verantwortlichen angesichts der hohen Infektionszahlen und der für Dezember noch gar nicht absehbaren, dann geltenden Schutzverordnung keine Chance das Vorhaben wie geplant umzusetzen.

„Statt einer ersatzlosen Absage haben wir uns im Hafenstadtteil nun zu einer virtuellen Variante entschieden“, erklärt Kreativquartiermoderator Heiner Heseding die gefundene Umsetzungsform. „An den ersten 24 Tagen im Dezember wird auf der Facebookseite  des Kreativquartier Ruhrort ein digitales Törchen in Form eines Videoclips geöffnet. Darin sind Beiträge verschiedenster Art, seien es kurze Lesungen, Anspiele, Musikstücke oder anderem – der Vielfalt ist auch hier keine Grenze gesetzt. Die sonst übliche Spendendose wird diesmal ebenfalls hauptsächlich digital herumgereicht, indem per Paypal oder per Überweisung auf ein Konto der gute Zweck unterstützt werden kann.“

Die gesammelten Spenden kommen notleidenden Künstlern, Musikerinnen, Schreiberlingen oder sonstig Kulturschaffenden aus dem Quartiersumfeld zugute, die derzeit nur schwerlich Arbeitsmöglichkeiten und Einnahmequellen finden. „Wenn wir mehr Videoclips erhalten, als Törchen im Adventskalender sind, machen wir auch am Weihnachtsfeiertag weiter“, freut sich der Moderator auf die eventuelle Verlängerung über die Weihnachtszeit hinaus. „Hilfe wird sicherlich auch über Weihnachten hinaus für den Erhalt der Kreativkräfte notwendig sein.“

Die Videos sind auch ohne eigenen Account auf www.facebook.com/kreativquartier zugänglich. Auch auf der Startseite von www.kreativquartier-ruhrort.de ist ab 30.11.2020 ein Link zum jeweiligen Video geschaltet. Spenden gehen per Paypal an info@kreativquartier-ruhrort.de , Über dieselbe Emailadresse können die Kontodaten erfragt werden. Unter allen Spendern werden Werke von Ruhrorter Kreativkräften verlost.

Präses Rekowski ruft am Buß- und Bettag zu Schritten der Umkehr auf

Präses Manfred Rekowski, 2015 – Quelle: EKIR.de

Wollen wir aus der Corona-Krise lernen? Bekommen wir die Kurve zu einem solidarischen Lebensstil der Gerechtigkeit für alle, auch wenn das abgeben, teilen und die Umkehr vom „Schneller, höher, weiter“ bedeutet? Diese Fragen stellt Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, in seiner Predigt am Buß- und Bettag in der Hohen Domkirche zu Trier.

In der Zeit der reduzierten Kontakte, der verbotenen Familienfeiern und Partys, der geschlossenen Restaurants wünsche sich mancher nur eins: Dass alles möglichst schnell wieder so wird wie vor der Pandemie, sagt Rekowski laut Predigtmanuskript. „Doch wir hören am Buß- und Bettag die tiefer gehende Frage Jesu: Wollt ihr gesund werden? Wollt ihr aus der Krise lernen? Wollt ihr wenigstens kleine Schritte der Umkehr gehen?“

Wirksam und schnell helfen auch in der Flüchtlings- und Klimakrise

Im Jahr 2020 seien riesige Summen für Hilfsprogramme in der Zeit der Coronakrise locker gemacht worden. „Sicher sehr richtig“, so Rekowski. „Aber sollte nicht auch bei anderen Krisen, der Flüchtlingskrise und der Klimakrise, die schnelle und wirksame Abwehr trotz der hohen Kosten ebenfalls nicht ausbleiben?“

„Steh auf und tu, was du kannst“

Jesus Christus schaffe Freiräume, Schritte der Umkehr zu gehen. Jesus helfe, den festen Glauben an die festgefahrenen Situationen fallenzulassen. Dessen Aufforderung laute in Anlehnung an den Predigttext aus dem Johannesevangelium (5,1-9, Die Heilung am Teich Betesda): „Steh auf und tu, was du kannst. Du bist nicht allein. Und schau auf mich, der Gottes Möglichkeiten in dein Leben bringt.“