Manfred Rekowski zum Tag des Flüchtlings 2020

Zum Tag des Flüchtlings 2020 am 2. Oktober spricht der rheinische Präses Manfred Rekowski von einem persönlichen Traum: „Kein Mensch sollte seine Heimat verlassen müssen, nicht deswegen, weil die politische Situation so furchtbar ist, nicht deswegen, weil die existenzielle Not so groß ist, nicht deswegen, weil er die Folgen des Klimawandels spürt, und nicht wegen Gewalt, Krieg oder Terror“, sagt der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im Video.

Rekowski erinnert in Anlehnung an das „Wir schaffen das“-Zitat von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) daran, was die deutsche Gesellschaft, aber auch die geflüchteten Menschen selbst in den fünf Jahren seit 2015 geschafft haben, als das Weltproblem der Flucht Europa und Deutschland plötzlich spürbar naherückte. Die Gesellschaft habe damals eine sehr beeindruckende humanitäre Erste Hilfe geleistet – von den Behörden bis zu den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Aber auch viele Geflüchtete seien hier gut angekommen, hätten Arbeit und Freunde gefunden und gelernt, die gesellschaftlichen Spielregeln zu akzeptieren.

„Was im Grundgesetz steht, ist nicht verhandelbar. Und diejenigen in unserer Gesellschaft, die das infrage stellen, egal, wo sie herkommen, werden das lernen müssen.“

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