Onlinegottesdienste in Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis

Drei evangelische Kirchengemeinden laden zu gemeinsamen Onlinegottesdiensten ein

Auch in den evangelischen Kirchengemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis wird es bis zum geplanten Ende des Lockdowns keine Gottesdienste vor Ort geben. Die drei Gemeinden laden aber alle Menschen zur Feier gemeinsamer Online-Gottesdienste zu Silvester und zu allen Sonntagen bis zum 10. Januar im Internet ein. 

Zu Silvester, 31. Dezember 2020 gibt es gleich zwei Gottesdienste, einen sogar im Livestream: Direkt übertragen wird ein Gottesdienst um 17 Uhr aus dem Wanheimerorter Gemeindehaus am Vogelsangplatz, in dem Pfarrer Jürgen Muthmann predigt. Um 18 Uhr ist ein Blick in die Wedauer Kirche am See möglich, denn dann ist der Gottesdienst mit Pfarrerin Sara Randow zu sehen. Am Sonntag, 3. Januar 2021 ist ab 10 Uhr ein Online-Gottesdienste aus der Wanheimer Kirche zu sehen, in dem Pfarrer Rolf Seeger predigt. Am 10. Januar hingegen kommt der gemeinsame Online-Gottesdienst der drei Gemeinden um 10 Uhr für die Gemeinden Wanheimerort, Wanheim und Trinitatis ab 10 Uhr aus der Buchholzer Jesus-Christus-Kirche; es predigt Pfarrer Björn Hensel. 

Die erforderlichen Links sind rechtzeitig zu den jeweiligen Gottesdiensten auf den Internetseiten der Gemeinden zu finden:  www.wanheimerort.ekir.dewww.gemeinde-wanheim.de und www.trinitatis-duisburg.de.

Quelle: EKIR

Jahreslosung 2021

Design: Günther Seibold https://jahreslosung.net/jahreslosung-2021-herunterladen-und-selbst-ausdrucken/

Die Jahreslosung 2021 ruft auf zur Barmherzigkeit.
Jesus sagt:
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“ (Lukas 6,36)

Mich hat das „wie“ fasziniert. Ist das nicht eine Überforderung? So barmherzig sein wie Gott? Wenn das einer von sich behaupten würde, würden wir das anmaßend finden.
Andererseits ist es schon logisch: Nichts anderes als die Barmherzigkeit Gottes sollen wir nehmen und anwenden. So hat es auch Jesus gelebt und uns gezeigt, wie Gottes Barmherzigkeit geht.

Zur Gestaltung der Jahreslosung ist mir das Kleiner-Gleich-Zeichen eingefallen: Der Sache nach muss unser BARMHERZIG dem Gottes gleich sein. Der Quantität nach darf unser BARMHERZIG kleiner sein als das Gottes. So ergibt sich ein Kleiner-und-Gleich. Wenn wir anfangen, nur einen Bruchteil der Barmherzigkeit Gottes zu leben, dann werden wir schon dem Aufruf Jesu entsprechen und Gottes Willen in der Welt verwirklichen.

Neben das Kleiner-Gleich-Zeichen habe ich daher BARMHERZIG gestellt – gleich, aber in verschiedener Größe.

Das Kleiner-Gleich-Zeichen enthält auch einen Richtungspfeil: Das BARMHERZIG Gottes kommt zu uns.

Text und Grafik: Günther Seibold – Mit freundlicher Erlaubnis des Verfassers verwendet.

Online-Weihnachtsgottesdienst in Gebärdensprache für die Duisburger Gehörlosengemeinde

Wegen des neuen Lockdowns kann auch der in Duisburg geplante Weihnachtsgottesdienst der Gehörlosengemeinden nicht vor Ort gefeiert werden. Darum hat ein Team um Pfarrer Volker Emler von der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge einen Weihnachtsgottesdienst in Gebärdensprache aufgezeichnet. Zu sehen ist er auch über die Internetseite www.kirche-duisburg.de. 

Pfarrer Volker Emler von der Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge der evangelischen Ruhrgebietskirchenkreise Essen, An der Ruhr/Mülheim, Duisburg und Oberhausen betreut auch die Duisburger Gehörlosengemeinde. Mit ihr feiert er in besseren Zeiten die Sonntagsgottesdienste in der Duisburger Marienkirche, und zwar ohne Orgel, ohne Kirchenmusik aufgrund der Gehörlosigkeit, „aber mit der Poesie von Gebärdenliedern, die von den gehörlosen Gottesdiensthelferinnen und -helfern vorgetragen werden.“ Dies alles war und ist jetzt während der Pandemie nicht möglich, aber die Internetandachten und -gottesdienste in Gebärdensprache helfen mit, den Kontakt aufrecht zu erhalten.  

Zu sehen ist der Weihnachtsgottesdienst in Gebärdensprache auch direkt hier auf  YouTube

Quelle: EKIR

Silvester 2020: Weitere Maßnahmen zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus beschlossen

Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat mit Blick auf Silvester 2020 weitere Maßnahmen zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus beschlossen.

Für das Abbrennen und Zünden von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2, zu denen zum Beispiel Raketen, Batterien oder Knallkörper für Personen ab 18 Jahren zählen und deren Einsatz ganzjährig verboten ist außer an den Tagen rund um Silvester, gelten in Duisburg in der aktuellen Situation neue Regelungen: Diese Pyrotechnik darf am Silvestertag, 31. Dezember 2020, und am Neujahrstag, 1. Januar 2021, in folgenden öffentlichen Außenbereichen nicht genutzt werden:

1. Hamborner Altmarkt 
2. Marktplatz Hochemmerich
3. Platz um die Pauluskirche in Hochfeld
4. Kaiserberg
5. Angerpark mit Heinrich-Hildebrand-Höhe mit Tiger & Turtle in Duisburg-Angerhausen

Generell appelliert die Stadt, auf das Zünden von Feuerwerk wegen der hohen Verletzungsgefahr zu verzichten, um so die bereits enorm belasteten Krankenhäuser nicht weiter zu strapazieren.
Außerdem gilt in den öffentlichen Bereichen, in denen bereits jetzt eine zeitlich begrenzte Maskenpflicht besteht, darüber hinaus auch am 31. Dezember ab 20 Uhr bis zum 1. Januar 2021 um 3 Uhr die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Für denselben Zeitraum besteht zusätzlich auch auf dem Kaiserberg sowie im Angerpark die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske.

Weihnachtsandacht für Zuhause

CC BY-ND 4.0 Michael Hüter/ekir.de

Liebe Gemeinde, liebe Mitfeiernden!

Über die Beschaulichkeit der Nächte auf dem Hirtenfeld und die von Helligkeit umstrahlte Wärme der Krippenszenerie in jenem Stall zu Bethlehem ist im Laufe der Jahrhunderte viel gedacht, geschrieben und diskutiert und vor allem auch gesungen, gespielt und gemalt worden.

Obwohl eigentlich die ganze Bibel Zeugnis davon ablegt, dass Gott unserer Welt nicht fern bleibt, dass wir ihm zu Herze gehen, und dass er – wie es uns in jedem Gottesdienst wieder versichert wird – „das Werk seiner Hände nicht loslässt“, konzentriert sich doch zu Weihnachten diese ganze wechselvolle Geschichte in diese Erzählung von der Geburt Jesu im Stall und den Hirten, die kommen, um zu sehen, was da geschehen ist. Denn da ist nach unserer Meinung genau das von Gott sichtbar geworden und in unserer Welt greifbar erschienen, was immer schon seine Beziehung zu uns ausgemacht hat.

Es ist eine Geschichte, die sich wahrnehmbar in unserer Welt abspielt, und nicht irgendwo über den Wolken. Lukas hält ausdrücklich die historischen Daten fest, das ist ihm wichtig. Dann und dann, zu genau jener Zeit („Als Quirinius Statthalter war…“) hat dies stattgefunden. Und wenn Gott in der Welt erscheint, dann ist auch diese unsere Welt gemeint, die, in der wir leben. Keine Phantasie, kein Gedankengebilde, sondern Tatsache!

Und im Zentrum steht die Geburt des Herrn, der – wie viele Menschen heutzutage auch – unter Umständen geboren wird, die eine harte und raue Wirklichkeit widerspiegeln. Eine Geburt öffnet immer ein Fenster zur Zukunft. Ohne die Fragen beantworten zu können, stellen sie sich trotzdem. Was wird aus dem Kind mal werden?

Wird es glücklich sein? Wird es Krieg und Katastrophen überleben, hoffentlich gar nicht erst erleben müssen und ein langes Leben haben?

Als erste erfahren Hirten von dieser Geburt, die draußen auf dem Feld ihren Dienst tun, Wachpersonal auf Nachtschicht, zuständig für die Sicherung der Besitzstände anderer. Hier im alltäglichen (oder allnächtlichen) ärmlichen Klein-klein findet das statt, was die Welt seit fast zweitausend Jahre immer wieder auf andere Gedanken zu bringen versucht. Gott ist es, der die Zukunft in Aussicht stellt, und der sie allen zuspricht, die darauf ihr Vertrauen setzen. Das Fenster zur Zukunft, das jede Geburt in einer Familie ihr öffnet, soll hier ein Fenster auf die Zukunft aller sein.

Mit dieser Geburt ist der in die Welt gekommen, der seitdem der Garant dafür ist, dass diese Welt nicht ist wie ein verlorener Ball im hohen Gras, der von keinem mehr gefunden wird, und der zugleich den ständigen Anstoß dazu gibt, um – wie er – immer wieder das Verlorene zu suchen. Das Göttliche, das gefunden wird, erfordert keine Verrenkungen, nur, dass man sich auf den Weg macht.

Das haben in jener Nacht ja die Hirten erfahren. Aufgerüttelt und sich fürchtend haben sie plötzlich erfahren, wie nah der Himmel der Erde sein kann. Fürchten sollten sie sich darum aber gerade nicht, die Engel rufen ja zu Freude auf.

„Ehr sei Gott! Auf Erden Frieden! Allen Menschen Wohlgefallen, Gottes Gnade allem Volk, Gottes Gnade allem Volk!“ (EG 52)

„​Immer werden wir ’s erzählen, wie das Wunder einst geschehen…“​ … auch in diesem Jahr, in dem wir das Weihnachtsfest so anders feiern werden als wir es bis jetzt gewohnt waren.

Kontaktbeschränkungen und Abstandsgebote verhindern grundlegend, dass wir zu nah aneinander rücken, wenn wir schon überhaupt mit allen zusammenkommen können, mit denen wir zum Fest gerne zusammen wären. Ohne das viele Drumherum, auf das wir in diesem Jahr notgedrungen außerdem verzichten müssen, liegt die Weihnachtsgeschichte nun fast vor uns wie das Jesuskind in der Krippe damals, „….liegt in der Krippen bloß und leucht‘ doch wie die Sonne…“ (EG35). Auch die Virus-Pandemie wird uns nicht davon abhalten, diese Geschichte wie immer zu hören und neu zu hören und uns Gedanken darüber zu machen, wie wir uns denn unter den völlig anderen Bedingungen trotzdem auf dem Weg machen können, „​und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.“ ​Amen.

Wenn Sie die ganze Weihnachtsandacht von Pfarrer i. R. Tijmen Aukes zu Hause nachfeiern möchten, dann laden Sie sich an dieser Stelle das PDF herunter:

Adventslieder zum Mitsingen für Zuhause

Zum Mitsingen bekannter Advents- und Weihnachtslieder laden Studierende und Lehrende der Hochschule für Kirchenmusik Dresden sowie die Landesposaunenwarte der Sächsischen Posaunenmission ein. Dieses Video mit den Adventsliedern wurde in der malerischen George-Bähr-Kirche in Dresden-Loschwitz aufgenommen.

0:27 EG 4 Nun komm, der Heiden Heiland 3:43 Begrüßung 4:50 EG 11 Wie soll ich dich empfangen (Vorspiel) 9:12 EG 11 Wie soll ich dich empfangen (Strophen) 12:27 EG 7 O Heiland, reiß den Himmel auf 16:26 SvH (Singt von Hoffnung) Singet fröhlich im Advent 21:29 EG 16 Die Nacht ist vorgedrungen 27:11 Seht, die gute Zeit ist nah 29:49 EG 8 Es kommt ein Schiff geladen

Online-Gottesdienste in Salvator

Heiligabend, 24.12.12:00Gottesdienst für die Kleinsten – Luzie Lotta feiert WeihnachtenYoutube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“
Heiligabend, 24.12.16:00Familiengottesdienst mit dem „anderen“ KrippenspielYoutube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“
Heiligabend, 24.12.18:00Christvesper – Gottesdienst des KirchenkreisesYoutube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“

Aufgrund des Lockdown ab dem 16.12.2020 werden die Gottesdienste in der Ev. Kirchengemeinde Alt-DU ab einschließlich dem am 4. Advent (20.12.) NICHT als Gottesdienste mit Besucherinnen angeboten, sondern ausschließlich als online-Formate.

Die online-Gottesdienste werden über das Internet übertragen auf YouTube (entweder unter „Evangelisch in Duisburg“ oder unter „Lutherkirche Alt-Duisburg“).

Das besondere Anmeldeverfahren zu den Gottesdiensten an Heiligabend entfällt. Die geplanten Open-Air-Gottesdienste am 24.12. in Neuenkamp und Kaßlerfeld ENTFALLLEN.

BalkOn Du Fröhliche!

Sing und spiel mit: an Heiligabend und den Weihnachtsfesttagen (24., 25. und 26. Dezember) um 19 Uhr, von Balkon oder Terrasse, aus Fenster oder Garten.

Weihnachten findet statt! Doch ist dieses Jahr vieles anders. Den Jubel über die Ankunft des Herrn wollen wir trotzdem erschallen lassen. So laden die Kirchenmusiker des Kreises herzlich zum Balkonsingen und -spielen an Weihnachten ein!

Vielleicht haben die Menschen, mit denen Sie feiern ja Lust mitzumachen? Wenn Sie noch mehr Weihnachtsstimmung verbreiten wollen, drucken Sie das Liedblatt aus und verteilen es in der Nachbarschaft.

Damit Sie gut singen/musizieren können, haben wir eine kleine Materialsammlung vorbereitet.
Wenn Sie auf der Homepage der EKIR ganz nach unten scrollen, finden Sie Folgendes:

  • Ein Liedblatt mit den beiden Liedern, die wir ausgewählt haben.
  • Je zwei Playbacks (Orgel/Klavier), die zur Unterstützung abgespielen werden können. So musst man beim Singen nicht lange den Anfangston suchen. Bei Bedarf kann man damit vorab auch ein bisschen üben.
  • Zweistimmige Sätze in verschiedenen Tonarten für Bläserinnen und Bläser (oder andere Instrumente). Vielen Dank an Traugott Fünfgeld und die Initiative „Töne des Friedens“ (www.toene-des-friedens.de ) für die Überlassung der Sätze für diesen Zweck.
    Vorsicht: Die zweistimmigen Sätze sind nicht mit den Playbacks kompatibel!

Wir hoffen, dass Sie Freude am Musizieren im privaten Rahmen haben werden und Sie selbst und Ihrer Nachbarschaft dadurch Lichtmomente verschaffen können.
Bitte achten Sie immer darauf, vor allem beim Musizieren genügend Abstand zu Anderen einzuhalten. Wir wollen ja auch noch im nächsten Jahr miteinander musizieren!

Gesegnete Weihnachten wünschen Ihnen im Namen der musikalischen Verbände und Arbeitsstellen in der Evangelischen Kirche im Rheinland

Ulrich Cyganek, Daniel Drückes , Jörg Häusler,  
Xenia Preisenberger, Brigitte Rauscher und Ansgar Schlei .